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... die Harmonie des Bildes...
Teil 1:
Dann wünsche ich mal einen loofigen Tag und hoffe, ihr habt Interesse an meinem Thema hier.
Und ich hoffe, ich erhalte auch Antworten und vielleicht ist sogar ein ausgebildeter Fotograf hier, der mir das aus seiner Sicht sagen kann.
Dann lege ich mal los.
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Assistentin im Produktdesign, da gehört auch die Fotografie hinzu und dort lernte ich den Goldenen Schnitt ein weiteres Mal kennen. Schon im Abitur quälte mich mein Kunstlehrer damit! Schließlich ist der goldene Schnitt auch in der zeichnerischen Kunst gefragt und wird dort sehr oft angewendet, beziehungsweise, eigentlich immer.
Was ist der Goldene Schnitt eigentlich?
Die bekannteste Proportionsregel ist der "goldene Schnitt". Sie fand bereits in Kunstwerken und der Architektur der Antike Anwendung und lässt sich nicht mit rationalen Zahlen ausdrücken, sondern nur durch Konstruktion errechnen. Der goldene Schnitt ist die Teilung einer Strecke in der Weise, dass sich der kleinere Abschnitt (lat. minor) zum größeren Abschnitt (lat. major) verhält wie der größere Abschnitt zur gesamten Strecke.
Wie kann man den goldenen Schnitt konstruieren?
Man zeichnet eine Stecke: AB
Die hälfte von AB ergibt dann die Strecke: BC.
BC wird im rechten Winkel zu AB eingezeichnet.
Die Strecke AC entsteht durch die Punkte A und C.
Nun nimmt man einen Zirkel, sticht diesen in Punkt C ein und nimmt die Strecke BC als Radius. Um den Punkt C einen Kreis schlagen.
Auf der Strecke AC entsteht ein Neuer Punkt, D.
Nun sticht man in A ein, damit man einen Kreis um A schlagen kann. Man nimmt den Streckenradius von A zu D.
Der Kreis schneidet die Strecke AB und hebt einen Neuen Punkt S hervor.
S ist der goldene Schnitt.

Durch diese Rechnung, kann man den goldenen Schnitt auch anhand eigener Fotos berechnen, beziehungsweise Konstruieren. Sodass man auf einer Strecke recht schnell erkennen kann, wo ein goldener Schnitt sich befindet.
Hier mal zwei Beispiele von mir.
An einem tierischen Portrait:

Und einmal an einem menschlichen Portrait:

Der goldene Schnitt lässt sich jedoch auch anhand einer Zahlenreihe andeuten, die beim Fotografieren wohl relevanter ist, als diese Konstruktion. Die Zahlenreihe steigt also so an, dass jede Zahl die Summe der beiden vorhergehenden Zahlen ist.
1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34...
Verhältnis des Bildes:
1:1 , 1:2 , 2:3 , 3:5 , 5:8 , 8:13 et cetera.
Und je hoher also die Zahlen sind, desto näher nähert es sich dem goldenen Schnitt und durch diese Verhältnisse ergeben dem Bild die gewisse Harmonie.
Teil 2:
Nun komme ich aber zum eigentlichen Grundstein dieses Threads hier.
Meine Fragen an euch sind:
Achtet ihr auf den goldenen Schnitt beim Fotografieren?
Wenn ja, wie?
Benutzt ihr dieses Gitter bei eurem Fotoapparaten, die sogenannte Drittelteilung?

Sind eure Bilde dadurch in Harmonie, wie es immer beschrieben wird?
Oder knipst ihr einfach drauf los, weil ihr das Bild einfach so bearbeitet?
Mich würde das nämlich interessieren. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und da dieses Forum das Fotografieren beinhaltet, bin ich neugierig geworden, ob Fotografen jeglicher Kategorie (Hobby, Beruf, Anfänger), auch den goldenen Schnitt beachten.
Zudem stieß ich auf dieses Bild im Internet:

Eindeutig das Produkt von einem Fotografen, der auf die Harmonie des Bildes achtete.
Also, wenn ihr es geschafft habt mein Thema bis hier her zu lesen und ihr mir Antworten geben wollt, dann freue ich mich auf eine Diskussion, vielleicht könnt ihr anhand eurer Bilde einen goldenen Schnitt zeigen, so wie ich es getan habe.
loofige Grüße
Lupalacrima
Quellen:
Traumkünstlerin
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